Entwicklungsprobleme?

In der Entwicklung eines Kleinkindes, Kindes oder Jugendlichen treten häufiger schwierige oder problematische Situationen auf.

Als Eltern wünschen wir uns eine Würdigung der individuellen Freiheiten unseres Kindes, sich zu entwickeln und erwarten, dass sich eine familiäre, soziale und kulturelle Einbettung vollzieht.

Gleichzeitig werden in der Begegnung mit Anderen häufig vergleichende Bewertungen herangezogen. Wettbewerbssituationen und Konkurrenzen entstehen, ganz gleich ob im Familien- oder Freundeskreis sowie in Eltern- oder Spielgruppen, später im Kindergarten oder KiTa, im Hort, im Verein, in den Jugendgruppen und in den Schulen.

Wir sind also konfrontiert mit der Frage, was normal ist – mit einer Norm, obwohl wir doch gar kein "statistisches" Kind oder Jugendlichen haben wollen.

Es ist inzwischen ein gesellschaftliches Problem, dass dem Einzelnen die Kompetenz verloren gegangen ist, Entwicklungsqualitäten zu erkennen, zu gewichten und selbst zu bewerten.

Wie häufig hören wir von dem Suchen der Eltern nach Antworten auf Fragen zur Entwicklung, hören von ihren Unsicherheiten und Ängsten. Leider vergeht häufig viel Zeit bis endlich Klärungen durch Bündelung erzielt werden können.

Im Institut werden die verschiedenen Entwicklungsbereiche beschrieben und in ihrer Komplexität und Qualität gewürdigt. Daraus werden Angebote hergeleitet, die bestehenden Kapazitäten besser zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Solche Entwicklungsangebote beziehen sich nicht nur auf die Kinder und Jugendlichen, sondern auch auf ihre Familien und ihr soziales und kulturelles Milieu insgesamt.

Dafür steht ein Team von Mitarbeiterinnen mit einer Fülle von Disziplinen bereit.